Tagebuch eines Vespa-Reisenden

Seit 2004 bin ich jetzt mit meinem Roller – einer Vespa PX 200 BJ 1979 – kreuz und quer durch Österreich unterwegs.

In diesem Blog berichte ich über meine Touren zum Nachlesen und auch zum Nachfahren. Einige älter Touren liegen schon etwas zurück und müssen erst wieder mühsam aus dem Hirn zusammengesammelt werden ;-)

Ich bitte daher schon mal um etwas Geduld.
Viel Spass und Roll on!

Veröffentlicht in: on 1. Mai 2004 at 18:01  Hinterlasse einen Kommentar  
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Noch immer kein Start in die Vespa-Saison

Einige der Höhenmeter, die nun gebüßt werden müssen ;-) .

Ich dachte schon bei der Überstellung in die Werkstatt meines Vertrauens – da stimmt was nicht. Das Geräuter aus dem Getriebe ging über das „klassische Zähneputzen“ hinaus.

Nun steht mein Roller schon seit drei Wochen in der Werkstatt – aktueller Bericht aus dem OP – Vespa ohne Motorblock auf der Hebebühne – alle (!) Getriebezahnräder sind hinüber – Ersatzteile aus Italien lassen auf sich warten.

Das ist nun wohl die Rechnung für die eine oder andere Alpenüberquerung.

Aber keine Angst – davon lass ich mich nicht einschüchtern – eine Bergtour pro Jahr muss schon sein – alleine wegen der frischen Luft ;-) Wird es heuer halt eine August oder September Runde durch Österreich.

Veröffentlicht in: on 6. Juli 2011 at 11:53  Hinterlasse einen Kommentar  
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Erste (Mini-)Ausfahrt mit Frühlingsflirt

Endlich war das Wetter soweit und auch Familie & Arbeit ließen mir mal eine Stunde Freiraum, um nach ein paar wenigen Kickstart-versuchen dem vertraute sprotzen & gluckern meiner PX zu lauschen.

Als sich die erste Öldunstfahne langsam über den Vorgarten des Nachbarn gelegt hatte und der Motor munter vor sich hin tuckerte, gab es kein halten mehr. Nierengurt, Helm, Handschuh – und raus – und wenn es nur zum Zigaretten holen ist – es muss ja nicht die erstbeste Trafik sein ;-)

Schön wars – kurz wars – aber der Roller läuft und die Sachen die motzen, haben das auch letztes Jahr schon gemacht. Und als kleines Frühlingszuckerl hatte meine Vespa dann auch noch gleich einen Flirt mit einer feschen Royal Enfield (siehe Bild).
Ja, Ja – Vespas – Always making new friends.
Die Rollersaison 2011 kann kommen!

Veröffentlicht in: on 10. April 2011 at 18:11  Hinterlasse einen Kommentar  
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Einer geht noch – Wedeln von Eisenstadt nach Loretto

Ich hatte ja nicht mehr damit gerechnet, aber der Herbst erweist sich als wärmer als erwartet. Das ermöglicht mir als „Schönwetter-Vesparisti“ nochmal eine meiner Lieblingsstrecken im Wiener Umland zu erfahren.

Knappe 12 km Kurven-Himmel durchs Leithagebirge von Eisenstadt nach Loretto.

Erst mal raus aus Wien. Das ist in Richtung Süden gar nicht so einfach, wenn man sich die „Industrie-Route“ auf der B17 (Triester Straße) ersparen will. Aber ein kleines Stück nach Osten bietet die B16 eine brauchbare Alternative, die uns praktischerweise gleich genau nach Eisenstadt bringt. Den Verteilerkreis und Oberlaa hinter uns lassend queren wie die S1 um Richtung Münchendorf und Ebreichsdorf auf ewig langen Geraden der Vespa freien Lauf zu lassen. Die parallel verlaufende A3 sorgt für wenig Verkehr auf der Bundesstraße, auch wenn Streckenführung und Landschaft wenig aufregendes bereithalten, außer der endlosen Weite der sich ankündigenden pannonischen Tiefebene. Nur bei starkem bzw. böigem Wind sorgen gelegentliche Seitenstupser für eine Rückkehr der Konzentration, ehe sich auch der Geist in der Weite verliert.

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Zum „Saisonabschluss“ durch den Wienerwald

Da sich der Herbst mit Riesen-Schritten nähert und das Wochenende Verregnung prognostiziert, hab ich mich am Freitag Nachmittag noch schnell zu einer Halbtags-Tour rund um den Wienerwald und mittendurch entschlossen.

Die schönste Art Wien auf zwei motorisierten Rädern zu verlassen ist wohl der Exelberg. Ab Neuwaldegg geht es auf die Berg- und Waldstrecke, die uns nach der 50er Beschränkung auch gleich mit den ersten breiten Serpentinen begrüßt. Es folgt eine wunderbare Aneinanderreihung von Steigungen, Kurven und Haarnadeln die entlang der Strecke mal von Wäldern mal von wilden Graslandschaften gesäumt wird. Die wenigen Geraden bestätigen uns, dass auch der vierte Gang noch funktionstüchtig ist. Aber so mancher vorbeirasende Motorradfahrer zeigt uns, dass wir nicht die schnellsten auf dem Exelberg sind – aber wohl die stilvollsten ;-) .

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Beeindruckende Griechenlandreise eines Rollerkollegen

Unter folgendem Link ist ein beeindruckender Bericht eines Labretta-Fahrers. Seine Reise führte ihn von Wien nach
Agios Ioannis und wieder retour.

Nachzulesen unter http://tronic200.wordpress.com
Viel Vergnügen!

Veröffentlicht in: on 10. September 2010 at 17:09  Hinterlasse einen Kommentar  
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Von Pinzgau und Pongau durchs Salzkammergut nach Linz

Tagestour von Zell/See über Bischofshofen und den Pass Gschütt nach Hallstatt. Durchs oberösterreichische Salzkammergut nach Gmunden und durchs Traunviertel nach Linz.

Rote Vespa in Bischofshofen vor der TauernautobahnDer Regen hat sich nach einem Tag Extra-Aufenthalt in Zell am See beruhigt. Wir machen uns auf den Heimweg und die letzte Etappe der Rollertour 2010. Alle Artikel dieser Tour sind unter folgendem Link gesammelt.

Entlang der Salzach nehmen wir die B311, die sich auch am Weg nach Bischofshofen, als schwungvolle und schnelle Bundesstraße präsentiert. Dieses mal lassen wir die Glocknerstraße rechts liegen und folgen dem „Highway“ vorbei an Taxenbach und St. Johann in den Pongau. Bevor die B311 in die Tauernautobahn mündet, zweigen wir in Richtung Bischofshofner Zentrum ab und biegen nach der Ortsdurchfahrt rechts in die B99 ein.

Was nun folgt sind Kilometer voller Kurven auf der Katschbergbundesstraße neben der Eisenbahnlinie Richtung Radstadt und dem Fritzbach, der ob der Regenfälle doch merklich angeschwollen ist. Zwischen hohen bewaldeten Steilwänden schlängelt sich die wenig befahrene Bundesstraße - die A10 verläuft parallel einige Stockwerke höher – immer tiefer ins Alpenmassiv.

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Eine kurze Runde um den Block in Salzburg und Tirol

Zwei Stunden Tour von Zell/See nach Mittersill – über den Pass Thurn nach Kitzbühel. Über St.Johann/Tirol und Saalfelden zurück nach Zell/See.

Rote Vespa vor der Pension Lindenthaler in Zell/SeeIn Zell am See habe ich die nette Pension Lindenthaler gefunden und mich dort einquartiert. Sie befindet sich im südlichen Ortsteil Schüttdorf. Das hat den Vorteil, dass es in der Nähe eines der Seebäder liegt und der tägliche Fußweg in den Ort 30 min. dauert. Ein super Ausgleich zum monotonen Rollersitzen ;-) . Wem 1h täglicher Fußweg zu lang ist, kann ja den Roller oder auch die zwei Stationen mit der Lokalbahn (im 30 min. Takt) nach Zell nehmen.

Nachdem ich mir gestern einen Vespa-Day-Off gegönnt habe, hat mich dann doch der Rappel gepackt und ich musste eine kurze Runde um den Block drehen – leider zwei Stunden zu spät, ehe der große Regen kam.

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Durch Bayern und Tirol von Salzburg nach Zell/See

Alpine Tagestour über Bad Reichenhall, Reith im Winkel, Kössen, Bayrischzell, Schlier- und Tegernsee über den Achenpass nach Jenbach in Tirol. Weiter durch das Zillertal nach Zell am Ziller und über die Gerlos Alpenstraße nach Mittersill und nach Zell am See.

Rote Vespa in Bayern vor KühenAm dritten Tag meiner heurigen Rollertour ging es darum von Salzburg nach Zell am See zu kommen. Der direkte Weg war etwas zu einfach ;-)
Darum hab ich mir eine schöne Berg- und Tal-Runde durch die Alpen ausgesucht.

Von Salzburg gehts über die Grenze nach Bad Reichenhall der deutschen Alpenstraße Richtung Inzell und biegen kurz davor links nach Reith im Winkl ab. Es folgt eine entspannende Landstraße, vorbei an kleinen Seen und Kuhweiden bis nach Reith im Winkel, wo wir für ein kurzes Intermezzo wieder nach Österreich wechseln. Über Kössen fahren wir auf der B172 Richtung Kufstein, um in Oberaudorf wieder nach Bayern überzulaufen. Nach der Ortsdurchfahrt geht es den Berg hoch nach Bayrischzell.

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Durchs Salzachtal über den Hochkönig ins Berchtesgadener Land

Tag 2 der 2010er Rollertour unter dem Motto „Wandern mit der Vespa“. Eine extrem schöne Tages-Rundtour im Süden von Salzburg. Über Hallein und Bischofshofen durchs Hochkönig-Gebiet nach Saalfelden. Zurück durchs kleine deutsche Eck, über Lofer und Berchtesgaden auf der Rossfeld Panoramastraße nach Salzburg.

Rote Vespa vor der Festung HohenwerfenUm die klassische Bundesstraße Richtung Süden – die wir am Rückweg noch beschreiten werden – zu umgehen, verlassen wir Salzburg auf der B158 Richtung Hof. Noch bevor wir dorthin gelange biegen wir nach ca. 10 km nach rechts ab. Diese Landstraße führt uns kurvenreich entlang des Wiestalstausees nach Hallein.

Aus der alten Salzstadt führt uns die B159 Richtung Süden durch das Salzachtal. Es geht zwischen Fluss und Eisenbahnstrecke hoch zum Pass Lueg, vorbei an der Festung Hohenwerfen bis nach Bischofshofen. Hier unbedingt den Weg in die Stadt wählen. Von dort führen uns die ersten Serpentinen hoch die B164 Richtung Dienten am Hochkönig.

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Von Linz/Donau durchs Innviertel an die Salzach

Abwechslungsreiche Halbtagestour über Eferding, Grieskirchen, Ried/Innkreis und Mattighofen quer durch Oberösterreich nach Salzburg.

Es gibt ja kaum schöne Routen Linz zu verlassen. Es gibt ja auch schließlich genug Gründe in der Kulturstadt zu bleiben.

Aber eine echte Empfehlung ist die B129 Richtung Eferding.

Meine heurige Rollertour führt 7 Tage lang von Linz aus ins Salzburger Land – nach Salzburg Stadt und Zell am See – wo ich den einen oder anderen Streifschuss nach Bayern und Tirol plane – und durchs Salzkammergut wieder retour nach Linz. Alle Artikel der Rollertour 2010 sind unter folgendem Link gesammelt.

Ausgehend von der Donaulände mit dem Lentos Kunstmuseum – gleich beim Hauptplatz ums Eck – führt die Straße entlang des südlichen Donauufers. Ab dem Ortsschild beginnen zwischen Strom und Steilhang die flotten und ansprechenden Kurve für ca. 10 km bis Wilhering. Wir bleiben in etwas Abstand der Donau noch bis Eferding treu und verlassen dort die B129 auf die B134 Richtung Bad Schallerbach. Hier wechseln wir rechts auf die B 137 in Richtung Schärding, die uns an Grießkirchen vorbei immer weiter nach Westen bringt.

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