Der schnellste Weg durch NÖ

Rote Vespa vor kleiner KircheHalbtages-Tour auf der B1 von Enns bis St.Pölten und auf der B44 weiter Richtung Wien.

Das ging ja flott – nach nicht mal einer Woche bekam ich dieses Mal meinen Roller von der Service- und Pickerl-Inspektion zurück. Angesichts der Wetterprognose für dieses Wochenende entschloss ich kurzerhand einen Tag früher Wochenend zu machen und die Überstellungsfahrt für den Freitag anzusetzen.

Da auch Freitag Nachmittag die Wetter-Vorhersage weniger stabil herausstellte als geplant, wählte ich die schnellste – und doch fahrerisch „anspruchsvolle“ Rückreiseroute durchs Niederösterreichische – B1 und B44. Denn auf die Autobahn habe ich keine Lust. Dort könnte ich mich höchstens als fahrendes Hindernis mit den LKWs matchen.

Flotten Schritts auf der B1 durchs Mostviertel

Es beginnt so wie es letzte Woche geendet hat. Mit Vollgas geht es auf der B1 durchs Becken des Enns-Donau-Winkels an St.Valentin vorbei. Ab dort beginnt sich die Straße wieder mit super Kurven durch die geschmeidigen Hügel zu schlängeln. Das läuft von einigen wenigen Ortsdurchfahrten unterbrochen bis Amstetten. Ab der Umfahrung der Bezirkshauptstadt ändert sich die Charakteristik – die Strecke wird gerader und flacher. Aber das hilft uns beim schnellen Vorwärtskommen, den Geruch der Regentropfen schon in der Nase.

Das Tempo bleibt auch nach Ybbs durch die flotten Kurven vorbei an Erlauf, Melk und Prinzersdorf bis St.Pölten hoch. Dort weichen wir von der klassischen B1 ab und folgen den Wegweisern in Richtung Kulturbezirk und etwas später Richtung Böheimkirchen.

Gemütliches durch die Orte gleiten auf der B44 nach Wien

Ab hier bewegen wir uns auf einer etwas kleineren Bundesstraße auf der das nicht allzu hohe Druchschnitts-Tempo – von ca. 60 bis 70 km/h – noch von einer Vielzahl von Ortsdurchfahrten gebremst wird. Teilweise folgt dem einen „Ortsgebiet Ende“ Schild gleich das nächste „Ortsgebiet Anfang“ Schild. Aber nichtsdestotrotz bietet diese Variante neben der geringeren Kilometer auch sehr schöne Abschnitte entlang der (demnächst) alten Westbahnstrecke. Die langsame Durchfahrt von Böheimkirchen ist lieblich und wird gleich im Anschluss mit einer schönen Überlandstrecke abgelöst. Auf dieser passiert man etwas versteckt bei Lanzendorf die kleine Kirche, die jeder regelmäßige Westbahn-Reisende nur zu gut kennt. Nach dem Kreisverkehr (links Richtung Norden) in Neulengbach teilt sich „unsere“ B44 kurz die Straße mit der B19 in Richtung Tulln. Wir verlassen diese aber gleich nach dem Tal-überspannenden Viadukt nach rechts Richtung Eichgraben und Pressbaum.

Ab hier werden die Straßen noch etwas enger und das Tal entlang der Westbahn wirkt etwas dunkler. Die Reisegeschwindigkeit steigt je nach Verkehr nur mehr selten über 60 bis 70 km/h. Aber der Weg führt uns überraschend schnell bis nach Tullnerbach, wo wir uns gleich nach dem Wienerwald-Stausee für die traditionelle West-Einfahrt oder für die südliche B13 für die letzten Kilometer bis Wien entscheiden müssen.

Trotz einer Rauchpause und zweier Tankstopps, schaffte ich diese Strecke quer durch Niederösterreich in ca. 3 Stunden. Das ist meiner Erfahrung nach die schnellste Variante durch das Land unter der Enns – abgesehen von der Autobahn.

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  1. […] – der anfängliche Bremsschuh hat mir – im Vergleich zu früheren Fahrten – kaum Zeit gekostet. Trotz Traktor-Konvoi bleibt diese Variante die schnellste Rollerstrecke […]


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