Vespa-Tour 2014 – Durch die Wachau nach Oberösterreich – Go West – Teil 1

Rote Vespa vollgepackt an der DonauNatürlich durfte zum 10jährigen Jubeljahr meiner Vespa und mir eine ordentliche Rollertour nicht fehlen. Aus nostalgischen Gründen entschloss ich mich – wie bei meiner 1. Tour 2004 – nach Vorarlberg zu fahren. Wenn auch auf (fast) direktem Weg – das Motto lautete: „GO WEST!“

Ich muss gestehen, dass es von Wien nach Oberösterreich für mich langsam eng wird. Es gibt kaum eine (vernünftige) Variante, die ich in den letzten Jahren noch nicht abgefahren bin. Ähnlich der Eröffnungstour im letzten Jahr entschloss ich mich wieder der Donau entlang zu schlängeln.

Mein Roller-Vorzimmer – das Tullnerfeld – ließ ich vom Wienerwaldsee über Purkersdorf, Sieghartskirchen, Atzenbrugg und Traismauer auf der B44, B1 und B43 schnell hinter mir, um mich auf der gemütlichen Weinstraße durch Wagram und Angern an Krems anzunähern. Hier wechselte ich (im Gegensatz zum letzten Jahr) auf die andere Donauseite um dem Fluss auf der B3 stromaufwärts zu folgen.

Ich stehe dieser Route durch Niederösterreich ja eher skeptisch gegenüber – da vor allem an Wochenenden hier viel Bus- und Ausflugsverkehr unterwegs ist. Mag es am Wetter gelegen haben – ein kurze Gewitterguss hatte mich erwischt – oder am Unter-der-Woche-Tag – dieses Mal war es super. Auch wenn der Regen ziemlich heftig ausfiel – kurz glaubte ich sogar an Hagel – blauer Himmel war stets vor mir. Mit angemessener Geschwindigkeit konnte man die Wachauer Kurven trotz Nässe in vollen Zügen genießen. Und die steilen Hänge links und rechts der Donau sorgen für ein stimmungsvolles Panorama. Nachdem Straße und Regen-Kombi in der Sommersonne wieder schnell getrocknet waren, konnte ich vor allem das Stück durch den Strudengau – zwischen Persenbeug und Grein voll auskosten. Das verhältnismäßig schmale Asphaltband zwischen Bergwand, Bäume-Saum und Fluss, sorgt mit feinen Kurvenkombinationen für viel Fahrspass.

Kurz nach Grein wechselte ich wieder die Donauseite um auf der kurzweiligen B119 Richtung Amstetten und zur B1 zu gelangen. Denn die weitere Strecke auf der B3 ist eine Verkettung von (zu) gut ausgebauten Bundes- & Umfahrungsstraßen – die einen zwar schnell weiterkommen lassen – aber nicht mit der B1 im Mostviertel mithalten können. Auch auf die Gefahr, dass ich mich wiederhole – die Strecke von Amstetten bis ins oberösterreichische gehört mit den sanften Kurven und Hügeln zum Besten, was mir in Österreich unter die Roller-Räder gekommen ist. Erst nach St.Valentin ist es wieder egal ob man die B1 über Enns oder die B3 über Mauthausen bis Linz wählt – beides sind super ausgebaute Highway-Bundesstraßen, die einen schnell nach Linz bringen.

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