Vespa-Tour 2014 – Nervöser Weg durch Oberösterreich mit überraschenden Glanzlichtern – Go West – Teil 2

Rote Vespa im Innviertel 2014Auch in Oberösterreich gibt es nur mehr wenige direkte Varianten, die ich noch nicht befahren habe, um nach Salzburg zu kommen. Auf der (eigentlich) gemütlichen Halbtagestour, gab es aber auch ein neues Strecken-Kleinod zu entdecken und die Erkenntnis, dass „das Innviertel“ mit meiner Durchschnittsgeschwindigkeit nicht gut umgehen kann. Aufgrund einer regen-bedingten Streckenänderung ergab sich ein sehr ähnlicher Streckenverlauf wie 2010.

Linz, verließ ich dieses Jahr auf der B127 – dem nördlichen Donauufer entlang – Richtung Ottensheim. Das geht flott und dank zweispuriger Ausführung unbedrängt von nervösen Überholmanövern.  Hinter Ottensheim wechselte ich auf die B131 Richtung Aschach an der Donau, die wir Mithilfe der dortigen Brücke wieder überquerten. Diese knapp 14 Kilometer stellten sich als wunderbare Landstraße, die schnell, aber mit wunderbaren Kurvenlinien durchfahren werden kann. Auch die aufkommenden Regenwolken, taten dem Fahrspaß keinen Abbruch.

Auf der anderen Donauseite angekommen, öffnete der Himmel seine Schleusen. Eine Tankstelle bot gerade noch Schutz vor dem prasselnden Gewitterregen. Entgegen meines ursprünglichen Plans, der B130 nach Norden Richtung Passau zu folgen (um dann über Engelhartszell und Schärding durch das Innviertel Richtung Salzburg hinunter zu stechen – ähnlich meiner Route 2013), entschied ich mich aufgrund des Wolkenbildes für die trockener und direkte Variante Richtung Eferding und von dort aus weiter nach Bad Schallerbach und Grießkirchen.

Auch das passt ja gut zum Jubiläums-Charakter dieser Tour, da ich meine Vespa vor 10 Jahren in dieser Gegend gekauft hatte. Die B137 führt schnell zwischen Einkaufszentren und Baumärkten an Schallerbach und Grießkirchen vorbei, ehe die Strecke auf der B141 Richtung Ried im Innkreis wieder etwas malerischer und trotzdem flott weiter nach Westen führt. Mag es an der Uhrzeit gelegen haben – am Nachmittag, zur Schichtzeitwechsel in vielen Betrieben – aber an diesem Tag hatte ich es mit besonders vielen „eiligen“ Autofahrerinnen & Autofahren zu tun, die mich partout überholen wollten – egal ob wir alle sowieso in einer Kolonne mit gleichem Tempo unterwegs waren, oder der Gegenverkehr heranraste.

Nachdem Ried auf der Umfahrungsstraße schnell umrundet war, wurde es mit dem Verkehr etwas besser. Richtig genießen konnte ich erst die Landstraße, die von der B141 links abzweigt und über Aspach und Maria Schmolln nach Mattighofen führt. Auch wieder so ein Kleinod an perfekter Roller-Route – mit etwas weniger aber immer noch ungeduldigem Verkehr. Aber auf diesem kurven- und hügelreichen Streckenabschnitt durch kühle Wälder und weite Felder darf man sich einfach nicht aus der Ruhe bringen lassen. Es ist zu schön um es nicht zu genießen.

Von Mattighofen aus, führt eine schön zu fahrende Landstraße vorbei an Matt- & Obertrumer See – in Begleitung von weiteren nervösen und eiligen Autofahrern bis nach Salzburg, wo man sich Ankunft und Ruhe nach einigen puls-treibenden Überholmanövern redlich verdient hat.

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  1. […] Nach meinen Erfahrungen am Weg nach Salzburg wollte ich beim Rückweg nach Niederösterreich auf Num… Die wunderbarste Halbtages-Tour, die ich schon mehrmals genießen durfte – so auch heuer. […]


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