Einer geht noch – Wedeln von Eisenstadt nach Loretto

Ich hatte ja nicht mehr damit gerechnet, aber der Herbst erweist sich als wärmer als erwartet. Das ermöglicht mir als „Schönwetter-Vesparisti“ nochmal eine meiner Lieblingsstrecken im Wiener Umland zu erfahren.

Knappe 12 km Kurven-Himmel durchs Leithagebirge von Eisenstadt nach Loretto.

Erst mal raus aus Wien. Das ist in Richtung Süden gar nicht so einfach, wenn man sich die „Industrie-Route“ auf der B17 (Triester Straße) ersparen will. Aber ein kleines Stück nach Osten bietet die B16 eine brauchbare Alternative, die uns praktischerweise gleich genau nach Eisenstadt bringt. Den Verteilerkreis und Oberlaa hinter uns lassend queren wie die S1 um Richtung Münchendorf und Ebreichsdorf auf ewig langen Geraden der Vespa freien Lauf zu lassen. Die parallel verlaufende A3 sorgt für wenig Verkehr auf der Bundesstraße, auch wenn Streckenführung und Landschaft wenig aufregendes bereithalten, außer der endlosen Weite der sich ankündigenden pannonischen Tiefebene. Nur bei starkem bzw. böigem Wind sorgen gelegentliche Seitenstupser für eine Rückkehr der Konzentration, ehe sich auch der Geist in der Weite verliert.

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Durchs Höllental und die Bucklige Welt in burgenländische Höhen

Tagestour von Wien ins Höllental über die Bucklige Welt und durch das Burgenland retour nach Wien.

Von Wien in den Wienerwald Richtung Heiligenkreuz – durch Alland auf der B11 und 18 nach Pottenstein. Gen Süden nach Pernitz – von dort auf der B21 an Gutenstein vorbei – vor dem Rohrer Sattel (quasi hinter der Hohen Wand) links Richtung Höllental. Durch diesen Klassiker vorbei an Reichenau an der Rax bis Gloggnitz. Von hier aus weiter nach Osten durch die Bucklige Welt ins Burgenland. Dieses wird auf der B 50 flott von Süd nach Nord durchfahren um von Eisenstadt übers Leithagebirge Richtung Loretto. Durchs Wiener Becken wieder zurück in die Bundeshauptstadt. Mit zwei meiner absoluten Lieblings-Serpentinen-Strecken.

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