Vespa-Wandertag auf die Lammersdorfer Alm – Vespa-Tour 2015

Rote Vespa auf der Lammersdorfer Alm bei MillstattNach einem Tag Regenpause in meiner gewohnten Millstätter Herberge, der Villa Margarethe, war es wieder einmal Zeit für einen Wandertag. Das hat sich als körperlich aktiver Ausgleich zu den zwar anstrengenden, aber eher passiven Roller-Tagen bewährt.

Dieses mal war es für beide eine Wanderung – für die Vespa und für mich. Von Millstatt führt die Gemeindestraße hoch nach Ober-Millstatt und von dort weiter nach Lammersdorf. Die Zufahrt zur Alm ist ausgeschildert. Nach der kleinen Mautstelle (Gebühr: 5,- mit der Millstätter Inclusive Card kostenlos) gibt es eh nur mehr einen Weg und der führt nach oben.

Mit knapp 20 Kehren werden von Millstatt bis zur Almhütte etwa 1.000 Höhenmeter überwunden. Das ist jetzt nicht unbedingt das Lieblingsterrain für die Vespa, aber in gemütlicher Fahrweise problemlos zu schaffen. Die Straße ist gut ausgebaut und asphaltiert. Nur die regelmäßigen Regen-Rinnen sorgen für laufende Holperstellen. Oben angekommen bieten sich bei der Hütte genügend Parkplätze – aber mit dem Roller findet man immer einen kleinen Rastplatz. Den hat sich die Vespa auch verdient, während ich mich zu einer vierstündigen Rundwanderung auf den Enzian-Grant-Steig machte. (mehr …)

Niederösterreich – hoch & tief – oder das Notwendige mit dem Angenehmen verbinden.

Einige Wege um Niederösterreich „ob der Donau“ auf der Nord-Süd-Achse zu durchfahren sind reizvoll – einige nicht. Über eine halbtägige „Rundtour“ die zukünftig nur mehr als „Strichtour“ absolviert wird.

Rote Vespa im Weinviertler vor WeinrebenEs ist doch sehr angenehm, wenn man die berufliche Pflicht mit dem privaten Vergnügen – das Notwendige mit dem Angenehmen – verknüpfen kann. Ein Besuch bei meiner Steuerberaterin stand an – das ist grundsätzlich nicht angenehm – außer man  hat so eine nette Steuerberaterin wie ich. Aber es ist notwendig. Da die Kanzlei im nördlichen Niederösterreich daheim ist und das Wetter strahlend war, beschloss ich den „Amtsweg“ per Vespa zu absolvieren.

Um nicht ganz zu früh aufstehen zu müssen wählte ich für den Hinweg die B4, die ich nach der West-Ausfahrt von Wien – durch das Tullnerfeld zur B19 und über die Tullner Donaubrücke zur Anschluss-Stelle mit der B4. Diese wird auch als E49 geführt. Das heißt es ist eine Hauptverkehrsroute und wird von den meisten Verkehrsteilnehmern mit einer Autobahn verwechselt. Entsprechend oft hat man es – bei einer Reisegeschwindigkeit von 90 km/h (mehr gibt meine alte Dame nicht her) – mit ungeduldigen Überholmanövern zu tun. Besonders aufpassen muss man auch auf ungestüme Überholer im Gegenverkehr, die eine alte Vespa oft langsamer einschätzen als sie ist. Vor allem nervt es, da gerade auf der B4 alle paar Kilometer wechselseitige Überspuren für gefahrloses vorbeifahren sorgen könnten – wenn mache „Mitfahrer“ nur etwas geduldiger wären. (mehr …)

Vespa-Tour 2014 – Eine schweizer Runde vom Bodensee zum Zürichsee und zurück – Go West – Teil 4

Rote Vespa in Buchs 2014Nach meiner Ankunft in Bregenz nutzte ich den sonnigen Samstag zur Vespa-freien Erholung am Bodensee. Doch bereits am Sonntag hatte ich in der Vorarlberger Landeshauptstadt bereits wieder Hummeln im Hintern – oder eher Wespen ;-).

Da der Wetterbericht für die kommenden Tage nichts gutes verhieß, entschloss ich mich dazu noch zwei zusätzliche Staaten in mein Roller-Tour-Portfolio aufzunehmen – mit einer ausgedehnten Halbtages-Tour durch die Schweiz und Liechtenstein.

Von Bregenz aus wählte ich zuerst die B203 entlang des Rheins. Die Bundesstraße, die durch Lustenau und Altach führt und bei Götzis in die B190 mündet, ist bis Feldkirch eher unspektakulär. Dieser Eindruck ändert sich auch bei der anschließenden Durchfahrt von Schaan in Liechtenstein bis nach Buchs in der Schweiz nicht.

Rote Vespa über dem Rheintal in der Schweiz 2014Erst nach der Schweizer Grenzstadt – wir orientieren uns auf der B16 Richtung Gams und Wattwil – führen schöne Serpentinen aus dem Rheintal hoch und eröffnen vom Rast-Parkplatz einen schönen Rückblick übers Tal Richtung Liechtenstein und Vorarlberg. Unser Weg führt aber weiter in Richtung Berg. Auf sehr schön ausgebauten Alm-Bundesstraßen kommt man mit der Vespa durch die flotten Kurven gut voran. (mehr …)

Zum 10-Jahre-Jubiläum eine Runde durch den Wienerwald

Rote Vespa am WienerwaldseeEine kurze Wienerwald-Erkundung zum „Geburtstag“. Vor genau 10 Jahren habe ich meine Vespa – den namensgebenden rote Roller – auf ebay erstanden.  Seit dem habe ich 30.000 meist herrliche Kilometer fast unfallfrei  – bis auf zwei „Ausrutscher“ – erfahren.

Dafür DANKE an meinen tapferen ROTEN ROLLER, an meine Freundin, dass Sie mich trotz Bedenken immer wieder auf die Landstraße lässt und an meine Eltern, die mich beim Kauf vor 10 Jahren mit einem „Extra-Geburtstagsgeschenk“ unterstützten. Eigentlich wollte ich zum Jubiläums-Datum eine kurze Mehrtages-Tour anreißen, aber das ließ mein Arbeitspensum nicht zu.

So feierten meine Vespa und ich den „Geburtstag“ unserer „Beziehung“ mit einem kurzen Ausflug in den Wienerwald. Schon seit längerem wollte ich die Wienerwaldstrecke von Dürrwien über Hochstraß nach Alland in die Gegenrichtung befahren – wie hier 2010 angekündigt. Nachdem ich Wien südlich über Mauer auf der B13 Richtung Breitenfurt verlassen habe. Folgen die gewohnt flüssigen und schnellen Kurven Richtung Wienerwaldsee. Zwischen Purkersdorf und Tullnerbach treffen wir auf die B44, der wir nach dem Kreisverkehr Richtung Westen folgen. Diese bringt uns auch zügig durch Pressbaum. Am Ortsende wählen wir im Kreisverkehr die Ausfahrt Richtung Neulengbach um gleich danach scharf links Richtung Hochstraß abzubiegen. (mehr …)

Eine Wienerwald-Trilogie mit Tullnerfeld Overtüre

Rote Vespa vor dem Bahnhof TullnerfeldEin Halbtages-Start in die die Rollersaison.  Abwechslungsreiche Ausfahrt im Westen von Wien, die von Highspeed-Geraden neben der neuen Westbahnstrecke bis zu entspannten Wienerwald-Serpentinen alles zu bieten hat.

Nachdem ich vergangenes Jahr nur auf ein paar mickrige Kilometer mit meiner Vespa kam, glich der 1. Ausritt 2013 einer „Installationsfahrt“ um mal zu checken, ob die Mühle ihre Garagenpause gut überstanden hat. Da ich mir da nicht zu 100% sicher war – wählte ich zu Beginn meiner Route eine Strecke, die mich zumindest nicht allzuweit von der Westbahn wegführte um ggf. mit dem Zug eine Rückreisemöglichkeit zu haben. Da ich mir die neue Westbahnstecke – zwischen Hütteldorf und St.Pölten – auch mal von der anderen Festerseite ansehen wollte, entschied ich mich für den direkten Weg in Richtung Tullnerfeld.

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Einer geht noch – Wedeln von Eisenstadt nach Loretto

Ich hatte ja nicht mehr damit gerechnet, aber der Herbst erweist sich als wärmer als erwartet. Das ermöglicht mir als „Schönwetter-Vesparisti“ nochmal eine meiner Lieblingsstrecken im Wiener Umland zu erfahren.

Knappe 12 km Kurven-Himmel durchs Leithagebirge von Eisenstadt nach Loretto.

Erst mal raus aus Wien. Das ist in Richtung Süden gar nicht so einfach, wenn man sich die „Industrie-Route“ auf der B17 (Triester Straße) ersparen will. Aber ein kleines Stück nach Osten bietet die B16 eine brauchbare Alternative, die uns praktischerweise gleich genau nach Eisenstadt bringt. Den Verteilerkreis und Oberlaa hinter uns lassend queren wie die S1 um Richtung Münchendorf und Ebreichsdorf auf ewig langen Geraden der Vespa freien Lauf zu lassen. Die parallel verlaufende A3 sorgt für wenig Verkehr auf der Bundesstraße, auch wenn Streckenführung und Landschaft wenig aufregendes bereithalten, außer der endlosen Weite der sich ankündigenden pannonischen Tiefebene. Nur bei starkem bzw. böigem Wind sorgen gelegentliche Seitenstupser für eine Rückkehr der Konzentration, ehe sich auch der Geist in der Weite verliert.

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Zum „Saisonabschluss“ durch den Wienerwald

Da sich der Herbst mit Riesen-Schritten nähert und das Wochenende Verregnung prognostiziert, hab ich mich am Freitag Nachmittag noch schnell zu einer Halbtags-Tour rund um den Wienerwald und mittendurch entschlossen.

Die schönste Art Wien auf zwei motorisierten Rädern zu verlassen ist wohl der Exelberg. Ab Neuwaldegg geht es auf die Berg- und Waldstrecke, die uns nach der 50er Beschränkung auch gleich mit den ersten breiten Serpentinen begrüßt. Es folgt eine wunderbare Aneinanderreihung von Steigungen, Kurven und Haarnadeln die entlang der Strecke mal von Wäldern mal von wilden Graslandschaften gesäumt wird. Die wenigen Geraden bestätigen uns, dass auch der vierte Gang noch funktionstüchtig ist. Aber so mancher vorbeirasende Motorradfahrer zeigt uns, dass wir nicht die schnellsten auf dem Exelberg sind – aber wohl die stilvollsten ;-).

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Eine kurze Runde um den Block in Salzburg und Tirol

Zwei Stunden Tour von Zell/See nach Mittersill – über den Pass Thurn nach Kitzbühel. Über St.Johann/Tirol und Saalfelden zurück nach Zell/See.

Rote Vespa vor der Pension Lindenthaler in Zell/SeeIn Zell am See habe ich die nette Pension Lindenthaler gefunden und mich dort einquartiert. Sie befindet sich im südlichen Ortsteil Schüttdorf. Das hat den Vorteil, dass es in der Nähe eines der Seebäder liegt und der tägliche Fußweg in den Ort 30 min. dauert. Ein super Ausgleich zum monotonen Rollersitzen ;-). Wem 1h täglicher Fußweg zu lang ist, kann ja den Roller oder auch die zwei Stationen mit der Lokalbahn (im 30 min. Takt) nach Zell nehmen.

Nachdem ich mir gestern einen Vespa-Day-Off gegönnt habe, hat mich dann doch der Rappel gepackt und ich musste eine kurze Runde um den Block drehen – leider zwei Stunden zu spät, ehe der große Regen kam.

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Durchs Salzachtal über den Hochkönig ins Berchtesgadener Land

Tag 2 der 2010er Rollertour unter dem Motto „Wandern mit der Vespa“. Eine extrem schöne Tages-Rundtour im Süden von Salzburg. Über Hallein und Bischofshofen durchs Hochkönig-Gebiet nach Saalfelden. Zurück durchs kleine deutsche Eck, über Lofer und Berchtesgaden auf der Rossfeld Panoramastraße nach Salzburg.

Rote Vespa vor der Festung HohenwerfenUm die klassische Bundesstraße Richtung Süden – die wir am Rückweg noch beschreiten werden – zu umgehen, verlassen wir Salzburg auf der B158 Richtung Hof. Noch bevor wir dorthin gelange biegen wir nach ca. 10 km nach rechts ab. Diese Landstraße führt uns kurvenreich entlang des Wiestalstausees nach Hallein.

Aus der alten Salzstadt führt uns die B159 Richtung Süden durch das Salzachtal. Es geht zwischen Fluss und Eisenbahnstrecke hoch zum Pass Lueg, vorbei an der Festung Hohenwerfen bis nach Bischofshofen. Hier unbedingt den Weg in die Stadt wählen. Von dort führen uns die ersten Serpentinen hoch die B164 Richtung Dienten am Hochkönig.

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Flotte Kulturrunde durchs Tullner Feld nach Krems

Halbtagestour über die B1 und B43 von Wien nach Krems und dann nördlich der Donau nach Tulln und über den Exelberg zurück nach Wien.

Wieder einmal sind ich und mein Roller im Dienste der Kulturvermittlung unterwegs. Samstag um Viertel vor zehn gehts ab in Richtung Krems , um dort der Eröffnung der aktuellen Sokol-Ausstellung im Karikaturmuseum beizuwohnen. Diese beginnt leider schon um 11 Uhr, daher wir die direkte Linie gewählt.

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Published in: on 18. April 2010 at 11:00  Kommentar verfassen  
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