Vespa-Tour 2013 – Über die Alpen ins Mostviertel

Rote Vespa am Triebener TauernEine fast perfekte Tagestour von Kärnten über die Tauern und durchs Mur- und Ennstal ins Mostviertel.

Nach der unfreiwilligen Übernachtung in Millstatt – die übrigens samt der weiteren Transportkosten vom ÖAMTC-Schutzbrief gedeckt waren und rückwirkend bezahlt wurden („Danke dafür“) – nahm ich den Bus nach Spittal, um dort meine Vespa in der Werkstatt zu besuchen. Zu meinem Glück hatte sie nur einen „über den Durst getrunken“ und war komplett abgesoffen. Nach einer kurzen Behandlung in der Werkstatt vom Zweiradhändler Rödlbach konnte die Tour von Kärnten Richtung Oberösterreich doch noch auf zwei Rädern weitergehen.

Wegen der vorgerückten Stunde am späten Vormittag entschied ich mich für einen direkteren Heimweg – wieder zurück durch die engen und fließenden Kurven des Liesertal. Diesmal verließ ich die Katschbergbundesstraße aber bei  Kremsbrücke in Richtung Innerkrems. Sind die ersten Kilometer dieser Umfahrung der eigentlichen Passhöhe – die aber wesentlich steiler ist – noch gut ausgebaut bzw. teilweise sogar frisch asphaltiert, so ist der letzte Teil über den Bergrücken eine Almstraße mit starkem Weiderostaufkommen. Zwar ist diese Variante etwas „flacher“ als der Weg über die Katschberghöhe – nichtsdestotrotz fragte ich mich, ob der ursprüngliche Weg über die Turracher Höhe nicht doch die bessere Wahl gewesen wäre. Auch die Abfahrt – vorbei am Hochofen-Museum – hatte ich von meiner letzten Befahrung vor zwei Jahren etwas besser in Erinnerung. Damals wählte ich die weitere Strecke in den Norden über die Radstätter Tauern – heuer wollte ich durch das Murtal fahren, den Alpenhauptkamm bei den Triebener Tauern zu überwinden. (mehr …)

Monstertour durch Lavanttal über die Triebenertauern nach Oberösterreich

Tagestour von Kärnten nach Niederösterreich. (Weiter nach Wien ist in einem Tag kaum zu schaffen.) Die folgende Tour machte ich an einem der heißesten Tage des Jahres, was sie anstrengender als die Glöcknerüberquerung machte.

Rote Vespa vor der Burg GriffenVon Millstatt aus folgte ich der B98, der B88 und der B95 über Bad Kleinkirchheim nach Feldkirchen und weiter auf de B94 nach St.Veit an der Glan. Von dort auf der B82 an der Burg Hochosterwitz und Brückl vorbei nach Griffen zur gleichnamigen Burg. Dieser wird auf der Packer Bundesstraße relativ unspektakulär genommen und bildet die Grenze zum Lavanttal. Diesem folgen wir weiter auf der B70 bis nach Wolfsberg und darüber hinaus.

In Gräbern-Twimberg wechseln wir auf die B78 uns an Bad St. Leonhard im Lavattal vorbei in die Steiermark bis nach Judenburg bringt. Von der B77 – auf der wir uns mittlerweile befinden – wechseln wir auf die Triebener Bundesstraße und überqueren bei St.Peter die Mur. Die B114 führt uns langsam hoch in die wunderschöne Almwelt der Triebener Tauern. Auf der nördlichen Seite führ sie Bergstraße steil begab ins namensgebende Trieben – hier sollte man vielleicht kurz die Bremsen etwas kühlen.

Denn wir queren hier nur kurz im Flachen die A9 ehe wir uns auf der Landstraße auf den nächsten Bergrücken Richtung Admont hocharbeiten. Im Stiftsort im Gesäuse angekommen wählen wir die B117, die uns durch herrlich schattige Wälder flott geschwungen vom Gesäuse zur Eisenstraße führt. In Altenmarkt bei St. Gallen stoßen wir auf die B115, der wir (wieder entlang der Enns) nach Norden folgen, um uns in nach ca. 15 km auf der B121 Richtung Weyer zu orientieren, um direkt in unser Tagestourenziel Waidhofen an der Ybbs zu gelangen.

Von hier aus gibt es eine wunderschöne Halbtagesroute nach Wien, die zu meinen absoluten Lieblingstouren zählt.