Durch die Alpen – vom Salzkammergut nach Kärnten – Vespa-Tour 2016

Wunderschöne Tagestour durch Alpentäler und schließlich durch den Alpenhauptkamm selbst.

Auch am zweiten Tag der Vespa-Tour 2016 folgte ich bekannten Wegen – nur andersrum und zu „meinen Bedingungen“.

Rote Vespa am Hallstätter See

Das beginnt gleich im Almtal, wo ich und mein Roller der „Romantikstraße“ von Scharnstein nach Gmunden folge. Nach dem Ort führt uns die B120 durch ein dunkles Waldstück und schließlich einige (auch schärfere) Kurven hoch. Auf diesem „Hochplateau“ geht es dann von Feldern und Weiden gesäumt ins Salzkammergut, das wir mit dem Ortsbeginn von Gmunden erreichen. Normal empfehle ich hier den Weg durch die Stadt und die Esplanade am See entlang. Da der Ort aber wegen einer großen Baustelle zur Zeit nicht durchfahren werden kann, musste ich diesmal die Umfahrung nehmen, die uns neu und sehr großzügig ausgebaut, schnell auf die B145 in Richtung Ebensee bringt.

Nachdem wir den Gmundner Stadtverkehr – so etwa in Altmünster – hinter uns gelassen haben, beruhigt sich der Verkehr wieder etwas und der Traunsee ist unser Begleiter geworden. Seiner Uferstraße folgen wir nun durch Traunkirchen, wo wir auf den ersten längeren Tunnel des Tages treffen – nicht der letzte. Der Geisswandtunnel ist mit seinen gut 2km der Auftakt zu einer kleinen Tunnelkette, die uns am Ende in Ebensee ausspuckt.

Nach der schnellen Ortsdurchfahrt folgen wir weiter der B145 – jetzt der Traun entlang. Wachte schon während der Fahrt neben dem Traunsee der Traunstein mächtig über uns, so wird die Landschaft nun allgemein alpiner. Immer dem Fluss entlang schlängelt sich die Salzkammergutstraße immer tiefer Richtung Alpenhauptkamm. Und zwar schnell – so schnell, dass man bei Bad Ischl aufpassen muss den Abzweiger rechts nach Bad Goisern nicht zu verpassen. Das ist mir passiert – aber nach dem kurzen Kaiserparktunnel gibt es eine Kreuzung zum Umdrehen. Sodass ich dann doch noch den Weg weiter auf der B145 fand.

Denn wir folgen weiter der Traun und erreichen Bad Goisern, wo kurz nach der Ortsdurchfahrt rechts die B166 Richtung Hallstatt abzweigt. Bei Steeg überqueren wir zum letzten Mal die Traun und treffen auf den Hallstätter See, der mit einigen „Parkbuchten“ und natürlich auch mit einem Abstecher nach Hallstatt zu einer Pause einlädt. (mehr …)

Vespa-Tour 2013 – Zwei Seiten einer Medaille – Mühlviertler Kurven und bayrische Autobahn

Rote Vespa im MühlviertelExtrem abwechslungsreiche Tagestour durch das oberösterreichische Mühlviertel – in einen der nördlichsten Winkel Österreichs und durch Bayern entlang der Staatsgrenze nach Salzburg.

Auch wenn die jeweiligen Etappenziele und viele Routen der heurigen Rollertour auf mir bereits bekannten Wegen führen, so ist der zweite Tag die große Ausnahme. An diesem Tag ist fast die komplette Strecke eine Erst-Erfahrung.

Wir verlassen den Enns-Donau-Winkel auf der B123 über die Mauthausener Brücke und beginnen die Fahrt durchs Mühlviertel Richtung Pregarten. Die Donau lassen wir auf der „Österreichischen Romantikstraße“ schnell hinter uns – aber wir werden ihr später noch mal begegnen. Von Pregarten aus orientieren wir uns auf der B124 – der wir auch (viel) später nochmal begegnen – in Richtung Gallneukirchen. Da sollte es eigentlich eine Abschneider über Engerwitzdorf geben, aber ich habe die Abzweigung habe ich irgendwie verpasst.

Ab Gallneukirchen geht es so richtig ins Mühlviertel hoch – und das ist wörtlich gemeint – denn im Mühlviertel hat man immer das Gefühl einen Berg hoch zu fahren – zumindest wenn man nach Norden fährt. Das tun wir auf malerischen Landstraßen, durch Halbach und Reichenau im Mühlkreis immer Richtung Bad Leonfelden. Hier hab ich dann eine Abkürzung gefunden, die ich gar nicht gesucht hatte. Über Almwege und Dorfstraßen erreichte ich Bad Leonfelden und die Sauwaldbundesstraße, die ich eigentlich über Schenkenfelden erreichen wollte – aber auch gut – eine Erstbefahrung steckt voller Überraschungen. (mehr …)