4x Roller-Himmel zwischen dem Mostviertel und dem Millstätter See – Vespa-Tour 2015

Anstrengende Tagestour vom Mostviertel durch das Ybbstal und das Gesäuse, über die Triebener Tauern und die Turracher Höhe nach Kärnten.

Die Roller-Tour 2015 begann ich auf vertrauten Wegen – meiner B1 Heimstrecke. Eigentlich wollte ich dann gleich weiter nach Salzburg, aber das Wetter und meine Quartier-Möglichkeiten ließen mich die heurige Tour umdrehen. Nicht über Salzburg nach Kärnten und dann ins Mostviertel. Sondern vom Mostviertel nach Kärnten und dann über Salzburg zurück.

Rote Vespa mit Almblick auf den Triebener Tauern
Auch Tag 2 begann auf bekannten Wegen nach Waidhofen an der Ybbs – dort stieg ich ein – in die Eisenstraße.
Sonst gehört diese Route Richtung Gresten und Scheibbs zu meinen Klassikern Richtung Wien. Doch diesmal orientierte ich mich auf der B31 in Richtung Opponitz/Göstling.

Und mir tat sich der erste Roller-Himmel des Tages auf. Durch das Ybbstal – immer entlang des Flusses – schlängelt sich die Landstraße in hingemalten Kurven durch die „Eisenwurzen“. Ich empfehle gleich bei einem der ersten Parkplätze eine Rast einzulegen. Damit man diese knapp 40 km dann in einem Zug durchgleiten kann – man will nicht aufhören zu fahren, bis man bei Göstling an der Ybbs auf die B25 stößt.

An der Kreuzung bogen wir links ab – Richtung Hieflau – immer der B25 – kurvig, berauf, bergab – folgend, bis diese in die B115 mündet, die uns nach Hieflau zum Gesäuse-Eingang brachte. (mehr …)

Almauf- und abtrieb durch sechs Niederösterreichische Flusstäler

Extrem schöne Tagestour von Wien quer durchs „südliche“ Niederösterreich in Richtung „Land ob der Enns“. Durch die malerischen Fluß & Bach-Täler und die Almen rauf und runter – über Hainfeld und Traisen – entlang der Mariazellerbahn – an Scheibbs vorbei – über Waidhofen/Ybbs nach Seitenstetten.

Durchs Tristingtal in Richtung Mariazeller Land

Schnell raus aus der Stadt, die an diesen heißen Tagen – gen „Süden“ aber nur bis zu den ersten Bergen – sprich: dem Alpenvorland. Zuerst spendet uns der Wienerwald seinen Schatten, den wir durch Kaltenleutgeben entern, und über Sittendorf wieder verlassen. Die B11, in die wir rechts einbiegen bringt uns fast wie auf der benachbarten Autobahn sehr flott durch Heiligenkreuz (mit der ersten echten Serpentine) und Alland bringt. Hier ist auf langen Geraden Vollgas angesagt. Dabei aber nicht auf die Abzweigung in Nöstach (6 km nach Alland) übersehen. Hier bringt uns eine Abkürzung, die rechts weggeht direkt an die Ortsgrenze von Altenmarkt – ebenfalls mit einer schönen einzelnen, aber auch sehr engen Bergab-Serpentine.

Die B18 in die wir ebenfalls nach rechts einbiegen bringt uns flott gen Westen dem Mariazeller Land entlang. Während sich rechts noch die Hügel und Wälder auftun, merkt man linker Hand schon, dass sich in kürze höhere Gesteinsmassen auftürmen – der erste Gruß der Alpen. Wir bleiben aber im Tal auf der gut ausgebauten und kurzweiligen Bundesstraße, die uns schnell nach Hainfeld bringt. Ab dort heißt der uns begleitende „Fluss“ dann plötzlich Gölsen. Das tut dem schnellen Vorwärtskommen aber keinen Abbruch. In Traisen angekommen orientieren wir uns beim Kreisverkehr (richtig geraten) rechts und biegen in die B20 Richtung St. Pölten ein, die wir aber nach 3 km in Rotheau gleich wieder nach links Richtung Kirchberg an der Pielach.

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