Entspannende Alpen-Querung durch den Felbertauern nach Salzburg – Vespa-Tour 2015

Für die Vespa „einfache“, aber für den Fahrer anstrengende Tagestour von Kärnten über die Felbertauernstraße, Pass Thurn und das kleine deutsche Eck nach Salzburg.

Rote Vespa über Mittersill mit Blick Richtung Felbertauern

Nach einem weiteren Ruhetag und kleineren Roller-Reparaturen waren Vespa und Fahrer wieder fit für den Rückweg. Dieser begann wegen des Tourismus-Verkehrs gemächlich auf der B98 von Millstatt Richtung Seeboden. Entgegen meiner Gewohnheit überholte ich die Stop&Go-Kolonne wo es ging. So machte ich auf knapp 5 km 10 min. gut – was zeitlich einen Tankstopp einbrachte – aber eigentlich nicht sehr viel Zeitgewinn (bzw. -verlust) ist. Nach der Autobahnknoten Spital löste sich der Verkehr langsam auf und so konnten wir bis Spital an der Drau gut Fahrt aufnehmen. Gleich nach dem Ortsschild bogen wir rechts Richtung Lienz ab. Die Ortsstraße bringt uns automatisch zur Bundesstraße 100, die ab sofort unser Highway Richtung Ost-Tirol ist.

Und wahrlich – die B100 ist ein Highway. Sehr schnell bringt uns die Auto-Schnellstraße immer weiter ins Obere Drautal. Dabei ist die Fahrt überraschend unstressig. Vielleicht lag es an der Mittagszeit, aber der Verkehr war überschaubar und es kam zu keinen gewagten Überholmanövern, die sonst auf so schnellen Überlandstraßen an der Tagesordnung sind. Vor allem wenn man sich mit 80 bis 90 km/h deutlich unter der erlaubte Höchstgeschwindigkeit bewegt.

Aber an diesem Tag erlaubte die entspannte Fahrt durch Ost-Tirol sogar den einen oder anderen abschweifenden Blick Richtung Hohe Tauern einerseits und die Gailtaler Alpen andererseits zu werfen. Bis Lienz blieben wir dem Highway B100 treu. Ab der Ost-Tirol-Hauptstadt ging es dann mit der B108 weiter – diesmal hoch hinauf zur Felbertauern-Straße.

Schon länger wollte ich die Alpenquerung durch den „Felbertauern“ ausprobieren. Und was lange währt wird endlich gut. Den ich entdecke den wohl angenehmsten Weg um die Alpen von Süd nach Nord zu überqueren. (mehr …)

Vespa-Tour 2013 – Neue Kombination alter Routen

Rote Vespa am KniepassVor allem für die Vespa sehr anstrengende Gebirgs-Tagestour. In S-Form von Salzburg übers kleine deutsche Eck, durch den Pongau und über den Katschberg nach Kärnten.

Nach der gelungenen Experimental-Route am zweiten, folgten altbekannte Strecken-Abschnitte – neu kombiniert – am dritten Tag. Der Weg von Salzburg über das kleine Deutsche Eck ist mittlerweile so was wie eine Heimatstrecke für mich geworden. Das liegt zum einen an der B21, die an Bad Reichenhall vorbei – immer der Saalach folgend – in schnellen Kurvenkombinationen bis zum Grenzübergang bei Unken hochführt (Bundesstraßen-in-Flusstälern-sind-super-Beweisstück-A). Aber das liegt vor an der B311, die ich mehrmals und immer wieder als einen österreichischen Rollerhimmel bezeichnen werde.

Von Lofer bis Saalfelden folgt Kurvenschwung auf Kurvenschwung in traumhafter Almlandschaft – auf einer ausreichend ausgebauten Straße, die kaum für Konfliktpotential mit anderen VerkehrsteilnehmerInnen sorgt. Auch der weitere Streckenverlauf – immer entlang der Saalach (Bundesstraßen-in-Flusstälern-sind-super-Beweisstück-B) – bis Zell am See, das entweder im Tunnel schnell „durchfahren“ werden kann oder die Gelegenheit zu einer kurzen Rast bietet. Nun der Salzach folgend blickte ich kurz nach rechts, zur Abzweigung Richtung Großglocknerstraße, als ich diese am Weg Richtung Taxenbach passierte. Auch dieser Abschnitt der B311 ist schöner und abwechslungsreicher zu fahren, als ich es aus dem Jahre 2010 in Erinnerung hatte. Erst die letzten Kilometer – vorbei an der Abzweigung ins Gasteinertal – hinunter nach St. Johann im Pongau sind dann Autobahn-ähnlich und bringen einen schnell durch einige Tunnel zu unserer nächsten wichtigen Abzweigung. (mehr …)

Eine kurze Runde um den Block in Salzburg und Tirol

Zwei Stunden Tour von Zell/See nach Mittersill – über den Pass Thurn nach Kitzbühel. Über St.Johann/Tirol und Saalfelden zurück nach Zell/See.

Rote Vespa vor der Pension Lindenthaler in Zell/SeeIn Zell am See habe ich die nette Pension Lindenthaler gefunden und mich dort einquartiert. Sie befindet sich im südlichen Ortsteil Schüttdorf. Das hat den Vorteil, dass es in der Nähe eines der Seebäder liegt und der tägliche Fußweg in den Ort 30 min. dauert. Ein super Ausgleich zum monotonen Rollersitzen ;-). Wem 1h täglicher Fußweg zu lang ist, kann ja den Roller oder auch die zwei Stationen mit der Lokalbahn (im 30 min. Takt) nach Zell nehmen.

Nachdem ich mir gestern einen Vespa-Day-Off gegönnt habe, hat mich dann doch der Rappel gepackt und ich musste eine kurze Runde um den Block drehen – leider zwei Stunden zu spät, ehe der große Regen kam.

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Durchs Salzachtal über den Hochkönig ins Berchtesgadener Land

Tag 2 der 2010er Rollertour unter dem Motto „Wandern mit der Vespa“. Eine extrem schöne Tages-Rundtour im Süden von Salzburg. Über Hallein und Bischofshofen durchs Hochkönig-Gebiet nach Saalfelden. Zurück durchs kleine deutsche Eck, über Lofer und Berchtesgaden auf der Rossfeld Panoramastraße nach Salzburg.

Rote Vespa vor der Festung HohenwerfenUm die klassische Bundesstraße Richtung Süden – die wir am Rückweg noch beschreiten werden – zu umgehen, verlassen wir Salzburg auf der B158 Richtung Hof. Noch bevor wir dorthin gelange biegen wir nach ca. 10 km nach rechts ab. Diese Landstraße führt uns kurvenreich entlang des Wiestalstausees nach Hallein.

Aus der alten Salzstadt führt uns die B159 Richtung Süden durch das Salzachtal. Es geht zwischen Fluss und Eisenbahnstrecke hoch zum Pass Lueg, vorbei an der Festung Hohenwerfen bis nach Bischofshofen. Hier unbedingt den Weg in die Stadt wählen. Von dort führen uns die ersten Serpentinen hoch die B164 Richtung Dienten am Hochkönig.

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